Pflege
Unsere Hunde sind
in der Fellpflege relativ aufwendig.
Alle zwei Tage werden sie gründlich gebürstet und gegebenenfalls
entfilzt.
Generell ist das Fell eines Bolonkas dicht, seidig und haart nicht.
Der Bolonka wird
üblicherweise und nach russischem Rassestandard nicht geschnitten,
stellenweise ist es jedoch unumgänglich.
Dazu gehört der Afterbereich, den ich gelegentlich etwas freischneide,
um Verunreinigungen zu vermeiden.
Darüber hinaus um die Augen herum, die frei sein sollten, um Bindehautentzündungen
durch lästige Haare zu vermeiden.
Das Zarenhündchen trug einen Zopf auf dem Kopf, damit es etwas sehen
konnte und eben genannte Erkrankungen der Augen nicht auftreten konnten.
Dies kann man auch heute bei einigen Vertretern dieser Rassen sehen.
Ich schneide meinen Hunden die Augen frei, weil ich finde, dass sie ein
hübsches Gesichtchen haben, was ich nicht verstecken muss und ich
nicht der Typ für Zöpfe bin.
Ich kürze bei
meinen Tieren insbesondere die Bauchhaare, damit sie nicht auf dem Boden
schleifen. Dies ist reiner Eigennutz, denn bei zu langem Haar schleppen
die kleinen Racker zu viel Naturmaterialien, wie Laub, Geäst, Rasen
und Pflanzenreste bei jedem Außenaufenthalt mit in die Wohnung.
Auch die Füße lasse ich in längeren Abständen rund
schneiden, damit es hier keine Verfilzungen gibt, und auch zwischen den
Zehen wird das Tier von zu langem Haar befreit. Bei der Gelegenheit sind
manchmal auch die Krallen ein wenig zu stutzen.
Die Haare eines Bolonkas erreichen eine Länge von bis zu 25 cm und
wachsen dann in der Regel nicht mehr, es sei denn man greift zur Schere,
dann setzt das Wachstum wieder ein.
Wen der Rassestandard nicht interessiert oder es einfach praktischer oder
hübscher findet, kürzt das Fell eben, aber dann auch regelmäßig,
wegen des Wachstums.
Die Beine bleiben bitte säulenförmig, das Gesichtchen darf rund
geschnitten werden. Der Nasenrücken auf keinen Fall, da die Haare
sonst in alle Richtungen sprießen. Die Rute und die Ohren bleiben
lang. Das Haar am Kopf sollte nicht wie beim Pudel zu einer Haube geschnitten
sein.
Letztendlich ist
alles reine Geschmacksache!
Darüber hinaus
reinige ich regelmäßig die Augenpartien, prüfe das Gebiss
und die Ohren. Letztere sollten sauber und möglichst haarfrei sein.
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